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Aus der Glücksforschung: Wie kann ich mein Wohlbefinden erhöhen?

Posted Juli 9th, 2017 in Aktuelles by Stefan Agena

Der Ökonomieprofessor Richard Layard und sein Team haben in ihrer Studie zur Glücksforschung folgende Hinweise herausgearbeitet:

  1. Tue Dinge für andere. Wenn man anderen etwas Gutes tut, aktiviert das den Bereich im Gehirn, der für Belohnung steht. Man fühlt sich also so gut, als würde man selbst beschenkt.
  2. Gehe in Beziehung zu anderen. Soziale Kontakte gehören zu den wichitgsten Komponenten im Leben. Menschen mit stabilen Freundschaften und Beziehungen sind insgesamt glücklicher, gesünder und sie leben länger, wie die Studien zeigen.
  3. Treibe Sport. Körper und Psyche sind direkt verbunden. So werden beim Sport Glückshormone ausgeschüttet, die die Laune heben. Außerdem werden gestaute Emotionen abgearbeitet.
  4. Wertschätzung. Wer die Welt um sich herum bewusst wahrnimmt, fühlt sich insgesamt besser. Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, oder beim Gang zum Supermarkt. Wird Handeln mit Bewusstsein versehen, ist es leichter in Kontakt mit den eigenen Gefühlen zu gelangen.
  5. Ausprobieren. Probieren Sie immer wieder neue Dinge aus. Das stärkt das Selbstbewusstsein und hilft dabei, geistig fit und neugierig zu bleiben.
  6. Ziele. Eine positive Zukunftsperspektive zu haben, ist wichtig für das Wohlbefinden. Dazu gehören realistische Ziele, die dennoch so herausfordert sind, dass sie begeistern.
  7. Resilienz. Resilienz ist die Widerstandsfähigkeit, mit der ein Mensch Schwierigkeiten, Traumata oder Fehler wegstecken kann. Sie basiert darauf, dass zwar nicht immer beeinflussbar ist, was passiert, dass aber die Art, wie der Mensch damit umgeht, sehr wohl seine Entscheidung ist.
  8. Gefühle. Gefühle wie Freude, Zufriedenheit, Dankbarkeit und Stolz fühlen sich nicht nur gut an, sie verbessern auch das gesamte Wohlbefinden. Die Gesundheit verbessert sich, aber auch die Fähigkeit mit Rückschlägen fertig zu werden – wenn es Menschen möglich ist, sich auf die positiven Dinge im Leben zu konzentrieren, ohne deshalb eine rosarote Brille aufzusetzen.
  9. Akzeptanz. Sich so zu nehmen, wie man eben ist, ist eine der wichtigsten Lektionen für ein zufriedenens Leben. Vergleiche mit anderen und stundenlange Schuldzuweisungen an sich selbst machen nur unglücklich und strengen an. Außerdem hilft Selbstakzeptanz tatsächlich dabei, andere mehr so zu nehmen, wie sie sind.
  10. Sinn. Menschen, die das Gefühl haben, etwas Sinnvolles in ihrem Leben zu tun, sind glücklicher und haben den Eindruck, mehr Kontrolle über ihr Leben zu haben. Außerdem sind sie weniger gestresst und depriemiert.

Viel Freude, diese Anregungen in den Alltag einzubinden.

 

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